Junghans macht wieder Gewinn

01. August 2011

Große Vergangenheit und Insolvenz
Dass sich in seinem 150. Jahr befindende Traditionsunternehmen Junghans war zu Anfang des letzten Jahrhunderts der größte Hersteller von Uhren weltweit. In Schramberg produzierten mehr als 5.000 Angestellte einige Millionen Stück jährlich. Gut hundert Jahre später, zu Beginn des Jahres 2009, konnte man im Kreis Rottweil beim Gedanken daran nur nostalgisch werden. Die Obhut der Muttergesellschaft Egana Goldpfeil hatte sich nicht ausgezahlt. Man war insolvent.

Ein Jahr zum Erfolg
Heute aber, nur ein Jahr später, scheint man wieder auf dem Weg. Man macht Gewinne, wächst und Entlassungen sind nicht zu befürchten. Zwar bewegt man sich nicht annähernd in den Dimensionen von einst – Junghans beschäftigt derzeit ungefähr 90 Angestellte –, in Anbetracht aber der heute allgemein schwierigen Lage für Produzenten von Armbanduhren will man sich nicht beklagen. Den eigenen Vorteil sieht man in der Schlichtheit der angebotenen Ware, die auf die wesentliche Funktion des Zeitmessens zurückgeführt worden sei. Das liege eben im Trend.

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